Matthias Restle – Coach & NARM-Therapeut in Basel

Portrait von Matthias Restle in der Natur

Mein Weg

Seit über 30 Jahren folge ich einem feinfühligen und intuitiven Weg, der mich von der Arbeit als Grafik-Designer in namhaften Agenturen über die freie Kunst bis zu meiner heutigen Arbeit mit Menschen geführt hat.

In meiner Arbeit als Gestalter in Designagenturen ging es oft darum, neue Ideen zu entwickeln und ihnen eine visuelle Form zu geben. Nach vielen Jahren in führenden Gestaltungsbüros wurde der Wunsch immer stärker, freier und unmittelbarer zu arbeiten – und ich folgte dem Ruf der Kunst.

Viele Jahre arbeitete ich als freier Künstler. In meiner vielschichtigen künstlerischen Arbeit entstanden raumgreifende Installationen und Environments, die nicht nur betrachtet, sondern erfahren werden konnten. Mich interessierte zunehmend, was geschieht, wenn Menschen selbst Teil einer künstlerischen Situation werden – wenn Wahrnehmung, Orientierung, Verantwortung und die eigenen Grenzen unmittelbar erfahrbar werden.

Mit der Zeit wurde mir der klassische Kunstkontext zu eng. Ich begann, Menschen in die Berge einzuladen und dort nächtliche Kunstparcours zu entwickeln. Die Teilnehmenden durchquerten diese Wege allein und waren dabei auf eine unmittelbare Weise mit sich selbst, ihrer Wahrnehmung, ihren Ängsten und ihrer Umgebung konfrontiert.

Aus diesen Erfahrungen entwickelte sich zunehmend eine Arbeit, in der die Kunst nicht mehr im Zentrum stand, sondern zum Ausgangspunkt für Selbsterkundung wurde. Ich verband gestalterische Prozesse mit sozialer Interaktion, kontemplativer Praxis, Naturerfahrung und experimentellen Formen der Selbsterfahrung.

2011 entstand deepr als offenes Experimentierfeld für Begegnung, Wahrnehmung und kreative Selbsterforschung. Über viele Jahre entwickelten sich daraus unterschiedliche Formate: Tanz und Gespräch, Stille und Wandern, kreative Werkstätten sowie mehrtägige Wald-, Berg- und Winterretreats.

Im Zentrum stand weniger die Vermittlung einer bestimmten Methode als die Frage, was geschieht, wenn Menschen vertrautes Terrain verlassen, an Grenzen kommen und sich selbst und anderen neu begegnen. Vieles von dem, was meine Arbeit heute prägt – kreative Selbsterforschung, Prozessvertrauen, Natur, Körper, Begegnung und kontemplative Praxis – ist aus diesen Jahren hervorgegangen.

Ein Satz, der diese Zeit begleitet hat, lautet: „Call your Fears Adventures.“ Mich interessiert bis heute, was möglich wird, wenn wir Widerständen und Unsicherheiten nicht nur ausweichen, sondern ihnen mit Neugier begegnen.

Aus dieser langjährigen erfahrungsorientierten Arbeit führte mein Weg zunehmend in die professionelle Begleitung von Menschen. Ausbildungen in Prozessorientierter Psychologie, Coaching, Supervision und NARM® gaben meiner Arbeit einen fachlichen Rahmen und vertieften Fragen, die mich schon lange beschäftigen: Selbstkontakt, Beziehung, Schutzstrategien, kreative Prozesse und die Frage, wie Veränderung möglich wird.

Heute begleite ich Menschen mit Coaching, NARM®-Traumatherapie, Workshops und Retreats. Dabei verbinde ich psychologisches Wissen mit Körperwahrnehmung, Prozessarbeit, kreativer Selbsterforschung und kontemplativer Praxis.

Mein Ansatz & meine Arbeitsweise

In meiner Arbeit verbinde ich NARM®, Prozessorientierte Psychologie, Körperwahrnehmung, kreative Methoden und kontemplative Praxis.

Dabei geht es mir weniger darum, Menschen zu optimieren oder schnelle Lösungen zu finden. Mich interessiert, was geschieht, wenn wir genauer wahrnehmen, was bereits da ist – auch dort, wo wir uns selbst im Weg zu stehen scheinen.

Veränderung verstehe ich als einen Prozess, in dem mehr Selbstkontakt, Wahlfreiheit und Vertrauen in die eigene Wahrnehmung entstehen können. Psychologisches Verständnis verbindet sich dabei mit unmittelbarer Erfahrung: im Gespräch, über den Körper, in Beziehung, in Stille und im kreativen Ausdruck.

Diese Haltung fliesst in meine Arbeit in Coaching, NARM®-Traumatherapie, Workshops & Prozessgruppen sowie Seminaren & Retreats ein.

Ausbildung & beruflicher Hintergrund

Ausbildungen & Qualifikationen

  • NARM® Master-Training – Bindungs- und Entwicklungstrauma, Laurence Heller, UTA Köln, 2025–2026

  • NARM® Practitioner – Bindungs- und Entwicklungstrauma, Michael Mokrus, ZIÖ Zürich, 2023–2024

  • CAS Creationship – Kreativitäts-Coaching, Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), 2020

  • Coach & Supervisor in Prozessorientierter Psychologie nach Arnold Mindell, IPP Zürich, 2015–2018

  • Grafik-Designer, Schule für Gestaltung St. Gallen, 1991–1995, eidgenössisches Diplom

Ausgewählte Fortbildungen

  • Ego States in Beratung und Therapie, Erich Lichtenegger, IKP Zürich, 2024

  • Psychologische Modelle & Methoden, Karen-Horney-Institut, Berlin, 2024

  • Internal Family Systems (IFS) nach Richard C. Schwartz, Self-Leadership, 2023

  • Systemische Strukturaufstellungen, Istituto M. Ronzani, Basel, 2023

  • Conflict Transformation Training, Daniel auf der Mauer, 2023

  • Conscious Development Training, International Academy of Consciousness, Portugal, 2022

  • Geistiges Heilen I & II, Theosis Institut, Andechs, 2021

  • Shamanic Energy Medicine Training, Light Body School / The Four Winds Society, 2019

Beruflicher und künstlerischer Hintergrund

  • Freier Künstler, 2000–2014 – Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland

  • Art Director & Senior Designer, 1995–2015 – Brand-, Motion- und Grafikdesign für verschiedene führende Agenturen in Zürich

In Verbindung bleiben

Alle zwei bis drei Monate schreibe ich eine Mail – mit Gedanken und Vertiefungen, neuen Podcastfolgen und Hinweisen auf Workshops, Seminare und Retreats.