NARM-Traumatherapie
in Basel
Wieder in Verbindung mit sich selbst kommen.
Frühe Beziehungserfahrungen prägen, wie Menschen sich selbst erleben, Beziehungen gestalten und mit Stress umgehen. Die NARM-Traumatherapie unterstützt dabei, diese oft unbewussten Muster besser zu verstehen und einen neuen Zugang zu den eigenen Ressourcen, Bedürfnissen und Gefühlen zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht nicht das Wiedererleben der Vergangenheit, sondern die Beziehung zum eigenen Erleben im Hier und Jetzt.
Mehr zu Was ist Entwicklungs- und Bindungstrauma?
Was ist NARM?
Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM®) ist ein traumainformierter Ansatz zur Begleitung von Entwicklungs- und Bindungstrauma. Die Arbeit verbindet Erkenntnisse aus Neurobiologie, Körperpsychotherapie und Bindungsforschung und unterstützt Menschen dabei, ihre Selbstregulation zu stärken und wieder mehr Verbundenheit mit sich selbst zu entwickeln.
Entwicklungs- und Bindungstraumata zeigen sich oft nicht als einzelne belastende Erinnerungen, sondern in wiederkehrenden Mustern. Viele Menschen erleben anhaltenden Stress, Schwierigkeiten mit Nähe oder Grenzen, starke Selbstkritik oder das Gefühl, den Kontakt zu sich selbst verloren zu haben. NARM versteht diese Muster nicht als persönliche Schwäche, sondern als ursprünglich sinnvolle Überlebensstrategien.
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Typische Anliegen
Selbstzweifel und Selbstkritik: Das Gefühl, nicht gut genug zu sein oder durch Leistung und Perfektionismus den eigenen Wert beweisen zu müssen.
Anpassung und People Pleasing: Eigene Bedürfnisse zurückstellen, um anderen zu gefallen oder Konflikte zu vermeiden.
Grenzen und Selbstbestimmung: Schwierigkeiten, Nein zu sagen, für sich einzustehen und eigene Entscheidungen zu treffen.
Nähe und Vertrauen: Sich nach Verbindung sehnen, aber Nähe schwer zulassen können oder in Beziehungen immer wieder ähnliche Schwierigkeiten erleben.
Kontrolle und innerer Druck: Das Gefühl, alles im Griff behalten zu müssen und kaum zur Ruhe kommen zu können.
Körperkontakt und Gefühle: Wenig Zugang zum eigenen Körper und den eigenen Gefühlen haben oder Angst, von ihnen überwältigt zu werden.
Scham und Schuld: Sich schnell falsch, schuldig oder wertlos fühlen.
Liebe und Sexualität: Schwierigkeiten, körperliche Nähe, Gefühle und eigene Bedürfnisse miteinander zu verbinden.
Ablauf einer NARM-Sitzung
Zu Beginn klären wir gemeinsam, was dich beschäftigt und was du dir von der Sitzung wünschst. Dein Anliegen gibt unserer Arbeit die Richtung.
Im Gespräch erkunden wir, was du im Hier und Jetzt wahrnimmst: Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und die Beziehung zu dir selbst. Dabei können Muster sichtbar werden, mit denen du dich schützt und zugleich eigene Bedürfnisse oder Ausdrucksmöglichkeiten einschränkst.
Ich begleite dich dabei, diese Zusammenhänge neugierig und ohne Selbstbewertung zu erforschen. Du bestimmst mit, was du erkunden möchtest und welches Tempo für dich passt. Belastende Erfahrungen musst du nicht ausführlich erzählen oder erneut durchleben.
Es geht darum, mehr mit dir selbst in Kontakt zu kommen und Handlungsspielraum zu entwickeln – auch wenn schwierige Gefühle auftauchen. Zum Abschluss schauen wir gemeinsam, was für dich bedeutsam war und was du daraus in deinen Alltag mitnehmen möchtest.
Wer dich begleitet
Ich bin Matthias Restle, NARM® Practitioner und Coach in Prozessorientierter Psychologie. In meinem Atelier in Basel und online begleite ich Menschen dabei, mehr Selbstkontakt und Handlungsspielraum zu entwickeln.
Meine Arbeit verbindet eine neugierige, prozessorientierte Haltung mit der Aufmerksamkeit für Körper, Gefühle und Beziehung. Wir erkunden gemeinsam, was du dir verändern möchtest und was dich dabei unterstützt oder zurückhält. Du bestimmst mit, was du vertiefen möchtest und welches Tempo für dich passt.
Häufige Fragen zu NARM
Muss ich wissen, ob ich ein Bindungs- oder Entwicklungstrauma habe?
Nein. Du brauchst keine solche Einordnung, um eine Sitzung anzufragen. Wir gehen von dem aus, was dich heute beschäftigt und was du dir für dein Leben wünschst.
Wie läuft eine erste Sitzung ab?
Wir klären dein Anliegen und du kannst kennenlernen, wie ich arbeite. Du musst nichts vorbereiten und kannst auch Fragen zur Begleitung stellen. Gemeinsam schauen wir, ob sich die Zusammenarbeit für dich stimmig anfühlt.
Muss ich belastende Erfahrungen ausführlich erzählen?
Nein. Du entscheidest, was du erzählen möchtest. Vergangene Erfahrungen können wichtig sein; im Mittelpunkt steht jedoch, wie sie heute weiterwirken. Eine detaillierte Schilderung oder ein bewusstes Wiedererleben ist dafür nicht notwendig.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Manche Menschen kommen mit einem konkreten Anliegen, andere wünschen sich eine längerfristige Begleitung. Wir besprechen gemeinsam einen passenden Rhythmus und schauen im Verlauf, was sich verändert und ob die Begleitung für dich hilfreich ist.
Weiterlesen: Wie arbeitet NARM? - Was sind Überlebensstrategien?
NARM-Traumatherapie in Basel
Kosten & Dauer
Eine Sitzung dauert 60 Minuten und kostet CHF 150.-
Ort & Online-Begleitung
Die Sitzungen finden in meinem Atelier an der Ahornstrasse 43, 4055 Basel statt.
Alternativ ist eine Online-Sitzung über Zoom oder Jitsi möglich.
Absagebedingungen
Bitte sage vereinbarte Termine mindestens 24 Stunden vorher ab. Ansonsten wird der Termin verrechnet.
Krankenkassenanerkennung
Mein NARM-Angebot kann nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden.
Unsicher? Hier erkläre ich kurz meinen Ansatz:
Paket für eine längerfristige Begleitung
-
10er Abo
Wenn du dir eine Begleitung über mehrere Sitzungen wünschst, kannst du ein 10er-Paket wählen. Den Rhythmus der Sitzungen vereinbaren wir gemeinsam.
10 Sitzungen à 60 Minuten für CHF 1’300
CHF 200 günstiger als zehn Einzelsitzungen.
In Verbindung bleiben
Alle zwei bis drei Monate schreibe ich eine Mail – mit Gedanken und Vertiefungen, neuen Podcastfolgen und Hinweisen auf Workshops, Seminare und Retreats.

