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ImKontakt - NARM-informierte Prozessgruppe


  • Matthias Restle Coaching 43 Ahornstrasse Basel, BS, 4055 Schweiz (Karte)

Im Kontakt

NARM-informierte Prozessgruppe zu Selbstkontakt, Bindung und Beziehung

Wie gelingt es, mit sich selbst verbunden zu bleiben und gleichzeitig in Beziehung zu sein? Was geschieht, wenn Nähe, Bedürfnisse, Grenzen, Autonomie, Scham oder Verletzlichkeit ins Spiel kommen?

Im Kontakt ist eine geschlossene Prozessgruppe, die über drei Monate einen kontinuierlichen Raum für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung bietet. Anders als in einem einzelnen Workshop entsteht Zeit, eigene Muster nicht nur zu erkennen, sondern ihnen immer wieder im gegenwärtigen Erleben und im Kontakt mit anderen zu begegnen.

Die Gruppe als Erfahrungsraum

Viele unserer Schutzstrategien sind in Beziehung entstanden und werden auch dort sichtbar. Vielleicht fällt es schwer, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen oder auszusprechen. Wir passen uns an, ziehen uns zurück, übernehmen Verantwortung für andere, vermeiden Konflikte, kontrollieren oder verlieren den Kontakt zu uns, sobald Beziehung wichtig wird.

In einer kontinuierlichen Gruppe können solche Dynamiken behutsam erforscht werden: Wie erlebe ich mich im Kontakt mit anderen? Was geschieht, wenn ich gesehen werde, mich zeige, jemand anderer Meinung ist oder Nähe und Distanz entstehen? Kann ich bei mir bleiben und gleichzeitig offen für mein Gegenüber sein?

Mit der Zeit wird die Gruppe selbst zu einem lebendigen Forschungsraum für Beziehung und Bindung.

NARM-informierte Selbsterforschung

Die Arbeit orientiert sich am NeuroAffective Relational Model (NARM®), einem körper- und beziehungsorientierten Ansatz zur Arbeit mit Bindungs- und Entwicklungstrauma.

Im Hintergrund stehen grundlegende menschliche Bedürfnisse nach Kontakt, Einstimmung, Vertrauen, Autonomie sowie Liebe und Intimität. Wir erforschen, welche Strategien wir entwickelt haben, um Beziehung, Sicherheit und Zugehörigkeit aufrechtzuerhalten – und wie diese heute möglicherweise unsere Lebendigkeit und Beziehungsfähigkeit einschränken.

Dabei interessiert uns weniger, warum wir so geworden sind, sondern was jetzt geschieht: Was nehme ich wahr? Was fühle ich? Was möchte ich? Was unterbricht den Kontakt zu mir selbst und zu anderen? Und wo entstehen neue Wahlmöglichkeiten?

Wie wir arbeiten

Die Abende verbinden kurze thematische Impulse mit Dyaden und Triaden, Körperwahrnehmung, Bewegung, Stille sowie begleiteten individuellen und gemeinsamen Prozessen.

Themen wie Selbstkontakt, Bedürfnisse, Schutzstrategien, Schuld und Scham, Grenzen, Autonomie, Vertrauen, Nähe und Distanz können dabei auftauchen. Es gibt keinen festen Lehrplan, der abgearbeitet wird. Die Themen geben Orientierung – das eigentliche Material entsteht aus dem gegenwärtigen Erleben der Teilnehmenden und der Gruppe.

Warum eine geschlossene Gruppe?

Beziehung und Vertrauen brauchen Zeit. Deshalb bleibt die Gruppe während der zwölf Abende in derselben Zusammensetzung. So kann eine Vertrautheit entstehen, in der auch jene Muster erfahrbar werden, die unsere Beziehungen außerhalb der Gruppe prägen.

Es geht damit nicht nur darum, über Beziehung zu sprechen, sondern Beziehung bewusst zu erleben und darin neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Für wen?

Die Prozessgruppe richtet sich an Menschen, die sich über einen längeren Zeitraum mit sich selbst und ihren Beziehungsmustern auseinandersetzen möchten. NARM-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig sind Neugier auf das eigene Erleben und die Bereitschaft, sich verbindlich auf einen Gruppenprozess einzulassen.

Daten & Rahmen

12 Dienstagabende, jeweils 18.30–21.00 Uhr

3., 10., 17. und 24. November 2026
1., 8. und 15. Dezember 2026
5., 12., 19. und 26. Januar 2027
2. Februar 2027

Ort: Atelier, Ahornstrasse 43, Basel
Gruppe: 6–8 Teilnehmende, geschlossene Gruppe
Kosten: CHF 720 / CHF 600 reduziert
Leitung: Matthias Restle (NARM Master Practitioner)

Die Anmeldung gilt für den gesamten Zyklus. Ein Einstieg während der laufenden Gruppe ist nicht möglich.

Die Prozessgruppe ist ein Angebot zur Selbsterfahrung und persönlichen Entwicklung und ersetzt keine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung.

Wenn das für dich spannend klingt, melde dich für ein unverbindliches Kennenlerngepräch bei mir.

Ich freue mich, von dir zu hören
Matthias Restle

Info & Anmeldung

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24. Oktober

Von der Scham zur schöpferischen Lebendigkeit