Vertrauen oder Kontrolle?
Wenn Loslassen schwierig wird
Workshop 3 der Reihe „In Beziehung – ohne mich zu verlieren“
Samstag, 29. Mai 2027 | 10–17 Uhr
Kontrolle kann uns Sicherheit geben. Wir planen voraus, übernehmen Verantwortung und verlassen uns lieber auf uns selbst. Vielleicht fällt es uns schwer, um Hilfe zu bitten oder etwas aus der Hand zu geben – selbst dann, wenn wir uns Unterstützung wünschen.
In diesem Workshop erforschen wir, wann Kontrolle hilfreich ist und wann sie uns einengt. Was geschieht in mir, wenn ich auf einen anderen Menschen angewiesen bin oder nicht weiss, wie etwas ausgehen wird? Welche Befürchtungen tauchen auf? Und woran könnte ich erkennen, ob ich jemandem vertrauen möchte?
Leitfrage: Kann ich mich auf andere einlassen, ohne meine eigene Handlungsfähigkeit aufzugeben?
Was wir erkunden
Kontrolle verstehen: Was versuche ich durch Planen, Absichern oder Alleinmachen zu vermeiden?
Unterstützung zulassen: Wie erlebe ich es, um Hilfe zu bitten oder Verantwortung zu teilen?
Unsicherheit wahrnehmen: Was geschieht in mir, wenn ich den nächsten Schritt nicht bestimmen kann?
Vertrauen unterscheiden: Wann ist Vorsicht stimmig – und wann folge ich einer vertrauten Schutzstrategie?
Übungen & Methoden
Kurze NARM-informierte Impulse wechseln sich mit Körperwahrnehmung, angeleiteten Dyaden und Triaden, Bewegung, Stille und kreativen Zugängen ab. Anhand kleiner, selbst gewählter Situationen erkunden wir unsere Reaktionen auf Unterstützung und Ungewissheit. Es braucht keine Vorkenntnisse.
Mehr zur Arbeitsweise: Was ist NARM?
Ort
Atelier an der Ahornstrasse 43, Basel
Maximal 7 Teilnehmer; bei einer grösseren Gruppe wird ein grösserer Raum angemietet.
Kosten
CHF 230 / CHF 160 reduziert für Menschen mit geringem Einkommen
Leitung
Matthias Restle
Coach für Prozessorientierte Psychologie, NARM® Practitioner und Künstler
Einladung
Vertrauen lässt sich nicht erzwingen, und Kontrolle muss nicht einfach verschwinden. Dieser Workshop lädt dazu ein, die eigenen Gründe für Vorsicht ernst zu nehmen – und zu entdecken, wo heute etwas mehr Spielraum für Unterstützung, Ungewissheit und gemeinsame Verantwortung entsteht.

