Was brauche ich wirklich?
Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und zeigen
Workshop 2 der Reihe „In Beziehung – ohne mich zu verlieren“
Samstag, 24. April 2027 | 10–17 Uhr
Manche Menschen spüren schnell, was andere brauchen, und wissen wenig darüber, was sie selbst möchten. Andere kennen ihre Bedürfnisse, halten sie aber zurück: aus Angst, zu viel zu sein, jemanden zu enttäuschen oder abhängig zu wirken.
In diesem Workshop erkunden wir, wie wir den Zugang zu unseren Bedürfnissen finden – und was geschieht, wenn wir sie einem anderen Menschen zeigen. Dabei kann es hilfreich sein, zwischen einem Bedürfnis und einem konkreten Wunsch zu unterscheiden. Ich kann mir Nähe, Unterstützung oder Ruhe wünschen. Ob und wie mein Gegenüber darauf eingehen kann, bleibt offen.
Leitfrage: Kann ich wahrnehmen und zeigen, was ich brauche, auch wenn ich die Antwort meines Gegenübers nicht kenne?
Was wir erkunden
Bedürfnisse wahrnehmen: Was spüre ich selbst, wenn ich für einen Moment weniger auf andere achte?
Innere Hindernisse erkennen: Welche Gedanken oder Gefühle tauchen auf, sobald ich etwas brauche?
Wünsche ausdrücken: Wie ist es, mit einem Anliegen sichtbar zu werden, ohne die Reaktion des Gegenübers kontrollieren zu können?
Im Kontakt bleiben: Kann ich mein Bedürfnis ernst nehmen, auch wenn ein Wunsch nicht erfüllt wird?
Übungen & Methoden
Kurze NARM-informierte Impulse wechseln sich mit Körperwahrnehmung, angeleiteten Dyaden und Triaden, Bewegung, Stille und kreativen Zugängen ab. Wir arbeiten mit kleinen Situationen aus dem Alltag und nehmen uns Zeit für das, was beim Wahrnehmen und Aussprechen eines Bedürfnisses im gegenwärtigen Kontakt geschieht. Es braucht keine Vorkenntnisse.
Mehr zur Arbeitsweise: Was ist NARM?
Ort
Atelier an der Ahornstrasse 43, Basel
Maximal 7 Teilnehmer; bei einer grösseren Gruppe wird ein grösserer Raum angemietet.
Kosten
CHF 230 / CHF 160 reduziert für Menschen mit geringem Einkommen
Leitung
Matthias Restle
Coach für Prozessorientierte Psychologie, NARM® Practitioner und Künstler
Einladung
Eigene Bedürfnisse zu haben, bedeutet nicht, dass andere sie erfüllen müssen. Dieser Workshop lädt dazu ein, sie besser kennenzulernen und zu erforschen, wie wir mit ihnen in Beziehung treten können – zu uns selbst und zu anderen.

